 Gesamtgemeinde
Steinen
10.042 Einwohner, 333 - 990 m NN, Fläche 4.685
ha
Die Gesamtgemeinde Steinen entstand 1974 / 1975 im
Zuge der Gemeindereform durch den Zusammenschluss der bisherigen Gemeinden
Endenburg, Hägelberg, Höllstein, Hüsingen, Schlächtenhaus,
Steinen und Weitenau. Dieses neue Steinen wurde damit 6.größte
Flächengemeinde des Landkreises Lörrach mit all ihren damit
verbundenen vielfältigen Aufgaben.
Mit dem Steinenbachtal als Nord-Südachse bildet
es einen geographischen Querriegel zum Wiesental: größte Ausdehnung
ca. 14 km; Höhendifferenz bis zum Wambacher Wasen im Norden
ca. 700 m. Die zentral gelegenen Ortsteile Steinen und Höllstein
(ca. 7.200 Einwohner), im Regionalplan des Regionalverbandes Hochrhein-Bodensee
als Kleinzentrum ausgewiesen, stellen im Wesentlichen die gewerblichen
Arbeitsplätze und die öffentlichen Einrichtungen.
Infrastruktur
Schulzentrum Steinen mit Grund-, Haupt- und Realschule mit ca. 970
Schülern, Einzugsgebiet bis ins Kleine Wiesental. Ferner Grundschulen
in den Ortsteilen Höllstein und Weitenau. Ca. 750 Schüler besuchen
die kommunale Musikschule Mittleres Wiesental (Trägerkommunen
Steinen, Schopfheim, Maulburg und Hausen). Volkshochschule, Bücherei
das Kinder- und Jugendbüromit Jugendzentrum und weiteren Jugendräumen,
Kindergärten in allen Ortsteilen. Großsporthalle mit Freizeitanlage,
Schwimmbad; Haus der Sicherheit (Feuerwehr, Rotes Kreuz und
Polizeiposten) sowie im Ortsteil Höllstein die Wiesentalhalle und
das Wiesental-Stadion. Privat bzw. durch Vereine werden betrieben: Tennisanlage,
Tennishalle sowie Minigolf- und Reitanlage. Steinen verfügt ferner
über ein breitgefächertes und reges Vereinsleben.
Für die Versorgung und Betreuung der älteren
Mitbürger steht das Seniorenzentrum Mühlehof zur
Verfügung (betreutes Wohnen, Tages- und Kurzzeitpflege). In der Planung
befindet sich auch die Errichtung eines Pflegeheimes. Steinen ist seit
1983 mit der französischen Vogesen-Gemeinde Cornimont verschwistert.
Verkehrslage
Steinen ist Station der Regio-S-Bahn (Linie 6 Basel
- Zell i.W. sowie Linie 5 Steinen - Weil am Rhein). Es ist Schnitt- bzw.
Ausgangspunkt der Landstraße nach Kandern (L 135), nach Hauingen
(L 138) und in das Kleine Wiesental (L 135). Hauptverkehrsachse im Wiesental
ist die B 317, die von Lörrach kommend zwischen den Ortsteilen
Steinen und Höllstein Richtung Feldberg verläuft. Die vielbefahrene
und unfallträchtige Ampelkreuzung zwischen Steinen und Höllstein
wurde nun durch einen großen Kreisverkehrsplatz ersetzt.
Der Wald
herrscht auch in der Gesamtgemeinde vor; er bedeckt
fast 60 % der Gemarkungsfläche. Über 50 % sind in
Privatbesitz; mit ca. 880 ha fällt etwa ein Drittel auf die
Gemeinde.
Orts- und familiengeschichtliches
ist nachzulesen in den Ortschroniken Steinen und Höllstein,
in den Jubiläumsschriften Hägelberg, Hüsingen und Weitenau
sowie in den Ortssippenbüchern Steinen-Höllstein-Hüsingen-Hägelberg
und Weitenau-Wieslet mit Schlächtenhaus und Endenburg.
Steinen Tor zum Naturpark Südschwarzwald
Steinen gehört neben Triberg, Emmendingen,
Stühlingen und Wehr zu den 5 Gemeinden/Städten, die nach
einem Wettbewerb im Mai 2004 mit dem Prädikat Tor zum Naturpark
Südschwarzwald ausgezeichnet wurden. Der Naturpark Südschwarzwald
wurde 1999 gegründet und ist mit ca. 322.000 Hektar der größte
Naturpark Deutschlands. In Sachen Fremdenverkehr ist Steinen auch Mitglied
der Werbegemeinschaft Südwärts mit Sitz in Schopfheim.
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