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Wappen: In geteiltem Schild oben in Blau eine aus sieben (3:4)
Steinen bestehende silberne Mauer auf der Teilung, unten in Grün
ein silberner Wellenbalken. In die damalige Gemeinde Steinen sind
eingegliedert Weitenau seit 1. Januar und Endenburg seit 1. Oktober 1974.
Die neue Gemeinde Steinen ist gebildet worden am 1. Januar 1975
durch Vereinigung von Hägelberg, Höllstein, Hüsingen,
Schlächtenhaus und Steinen. Das Gemeindegebiet kam 1503 mit
der Markgrafschaft Hachberg-Sausenberg an Markgraf Christoph I. von Baden.
Nach dem Badenschen Hof- und Staats-Kalender für das Jahr 1786
zählte es damals zum Steinemer Viertel des markgräflich
badischen Oberamtes Rötteln, das seinen Sitz in Lörrach
hatte. Hägelberg, Hüsingen und Höllstein gehörten
zur Vogtei Steinen, Endenburg zur Vogtei Tegernau, Schlächtenhaus
zur Vogtei Weitenau. In sämtlichen heutigen Ortsteilen hatte
ehemals das Kloster St. Blasien beziehungsweise dessen Propstei
Weitenau Besitz und Rechte. Zur Findung des neuen Gemeindewappens
wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben. Fünf der zahlreichen Entwürfe
konnten mit Preisen bedacht werden. Am 28. September 1976
entschied sich der Gemeinderat für das eingangs beschriebene,
vom Generallandesarchiv entworfene Wappen. Von den nach dem Grundsatz
Bild vor Feld in Frage kommenden Flaggenfarben Weiß-Blau und
Weiß-Grün wählte der Gemeinderat die letzteren.
Die Lösung knüpft an das alte Hoheitszeichen Steinens
an und stimmt es eindrucksvoll auf die durch die Gemeindereform
geschaffenen Verhältnisse ab. Die sieben Steine wollen die
Erinnerung an die sieben Gemeinden wachhalten, aus denen sich das
neue Steinen entwickelt hat. Die Mauer ist Symbol der Gemeinschaft.
Der Wellenbalken steht für die Wiese. Das Wappen nebst der
Flagge in den Farben Weiß-Grün hat das Landratsamt Lörrach
am 15. Dezember 1976 verliehen.
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