Gemeinsam gegen die Asiatische Tigermücke
Erstelldatum28.09.2026
Gemeinsam gegen die Asiatische Tigermücke – Ihre Mithilfe ist gefragt
Die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) breitet sich zunehmend auch in unserer Region weiter aus. Sie ist klein, schwarz-weiß gemustert und kann sich bereits in kleinsten Wasseransammlungen vermehren. Anders als viele heimische Stechmücken ist sie häufig auch tagsüber aktiv und kann besonders im Siedlungsbereich zur Belästigung werden.
Um die Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke einzudämmen, kommt es entscheidend auf die Mithilfe der Bevölkerung an.
Jede vermiedene Wasseransammlung hilft, mögliche Brutstätten zu reduzieren.
Wasseransammlungen konsequent vermeiden
Die Tigermücke benötigt nur sehr kleine Mengen stehenden Wassers zur Eiablage. Deshalb sollten Grundstücke und Gärten regelmäßig kontrolliert werden. Typische Brutstätten sind beispielsweise:
- Eimer, Gießkannen und Schalen,
- Untersetzer von Blumentöpfen,
- Regentonnen und andere Wasserbehälter,
- Kinderspielzeug, Planschbecken und Sandspielzeug,
- verstopfte Dachrinnen und Abläufe,
- alte Reifen,
- Abdeckungen, Folien oder andere Gegenstände, in denen sich Regenwasser sammeln kann.
Bitte leeren Sie solche Gefäße regelmäßig und vollständig. Noch besser ist es, sie so aufzubewahren, dass sich darin gar kein Wasser sammeln kann. Regentonnen sollten möglichst dicht verschlossen oder mit einer geeigneten Abdeckung versehen werden.
Dabei gilt: Jede kleine Wasseransammlung kann eine Brutstätte sein.
Vor dem Winter: Gefäße gründlich reinigen
Ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung ist die gründliche Reinigung von Gefäßen vor der Winterpause. Die Eier der Asiatischen Tigermücke können an den Innenwänden von Gefäßen haften und auch längere Trockenperioden überstehen.
Deshalb reicht es nicht immer aus, das Wasser lediglich auszuschütten. Eimer, Untersetzer, Regentonnen und andere geeignete Gefäße sollten vor dem Winter vollständig entleert und gründlich ausgebürstet bzw. gereinigt werden.
So können anhaftende Eier entfernt und mögliche Brutstätten für die nächste Saison reduziert werden.
Bti-Tabletten als ergänzende Maßnahme
Nicht jede Wasserstelle lässt sich vermeiden. Für dauerhaft wasserführende Behälter, beispielsweise bestimmte Regentonnen, können Bti-Tabletten eine sinnvolle ergänzende Maßnahme sein.
Bti steht für Bacillus thuringiensis israelensis. Der Wirkstoff wirkt gezielt gegen Mückenlarven und kann damit die Entwicklung der Tigermücke verhindern.
Wichtig: Bti-Tabletten ersetzen nicht das regelmäßige Leeren und Reinigen vermeidbarer Wasseransammlungen. Sie sollten ausschließlich entsprechend der jeweiligen Gebrauchsanweisung und den örtlichen Empfehlungen eingesetzt werden. Wasserstellen müssen weiterhin regelmäßig kontrolliert werden.
Gemeinsam gegen die Tigermücke
Die Bekämpfung der Asiatischen Tigermücke kann nur erfolgreich sein, wenn möglichst viele Grundstücke und Gärten mit einbezogen werden. Schon einzelne unbeachtete Wasseransammlungen können den Mücken als Brutstätte dienen.
Bitte unterstützen Sie daher die Maßnahmen und kontrollieren Sie Ihr Grundstück regelmäßig. Besonders wichtig ist die konsequente Beseitigung von Wasseransammlungen während der warmen Jahreszeit sowie die gründliche Reinigung geeigneter Gefäße vor dem Winter.
Mit wenigen einfachen Maßnahmen kann jede und jeder dazu beitragen, die Vermehrung und Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke in unserer Gemeinde einzudämmen.
Verdacht melden
Verdachtsfälle melden Sie bitte weiterhin an das Landratsamt Lörrach, Sachgebiet Gesundheitsschutz, oder an ordnungsamt@steinen.de.
Weitere Informationen und Bildmaterial zur sicheren Bestimmung der Tigermücke finden Sie auf der Homepage des Landratsamts Lörrach:
www.loerrach-landkreis.de/de/Service-Verwaltung/Fachbereiche/Gesundheit/Tigermuecke
Vielen Dank für Ihre Mithilfe!