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Höllstein

Voralemannische Siedlung

Impressionen von Höllstein
Impressionen von Höllstein
Fotos: Pierre Likissas
Fotos: Pierre Likissas

1.808 EW, 334 m NN, Fläche 264 ha

Auf der Gemarkung wird eine voralemannische Siedlung vermutet. Eine Grabung in der St. Margarethenkirche führte sogar zu Funden römischer Leistenziegel. Einer Urkunde aus dem Kloster St. Alban in Basel von 1103 ist zu entnehmen, dass Kirche und ein Hof in Höllstein mindestens 1083 existiert hatten, vermutlich schon 1050. Höllstein blieb dem Basler Kloster gegenüber zinspflichtig.

1238 geriet Höllstein in den Besitz der Breisgauischen Herren von Usenberg, die
um ihres Seelenheils willen Kirche und Güter von Höllstein an das Kloster Mettingen weiterverliehen. Über das Kloster St. Blasien ging Höllstein in den Besitz des Markgrafen von Baden-Durlach über. 1866 wurde eine katholische Kirche gebaut, damals die einzige zwischen Stetten und Zell i.W. Die Pfarrei versorgt die umliegenden Diasporagemeinden.

Ehemals eigenständiges Bauerndorf

Höllstein, zwischen Wiese und dem Fuß des Dinkelberges gelegen, war lange Zeit ein eigenständiges Bauerndorf. Im 19. Jahrhundert setzte die Industrialisierung rasant ein. Ab 1840 entwickelte sich der Textilbetrieb der Basler Familie Merian zu einem beachtlichen Unternehmen; es prägte das Ortsbild und das Ortsgeschehen. Der Betrieb ging dann in den Besitz des Winkler-Konzerns über. Eine Modernisierung und Rationalisierung grundlegender Art begann. Aufgrund der wirtschaftlichen Krise in der Textilindustrie wurde der Betrieb zwischenzeitlich aber vollständig geschlossen. Auf diesem Areal ist nun das „Gewerbegebiet Höllstein” mit großflächigen Einkaufsmöglichkeiten entstanden.

Die Grundschule Höllstein besuchen auch die Kinder aus Hüsingen. Höllstein ist Standort des Wiesental-Stadions und der Wiesental-Halle. Die Geschichte Höllsteins hat in einer Ortschronik ihren Niederschlag gefunden. Sie wurde bearbeitet von Gustav Groß - unterstützt vom Förderverein "Ortschronik Höllstein".

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Haus der Geschichte BW

Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg ist bundesweit bisher das Einzige seiner Art und zeichnet die Landesgeschichte der vergangenen 200 Jahre nach.

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